Süd, Ost-West oder Nord? Welche Dachausrichtung lohnt sich?
Süddächer liefern den höchsten Ertrag, doch Ost-West-Dächer sind oft fast genauso wirtschaftlich, weil sie Strom morgens und abends liefern - genau dann, wenn Haushalte viel verbrauchen. Entscheidend ist zusätzlich, dass das Dach möglichst wenig verschattet ist.
Süd, Ost-West oder Nord
Süd: maximaler Jahresertrag, Erzeugungsspitze mittags. Ost-West: etwas weniger Gesamtertrag, dafür gleichmäßiger über den Tag verteilt und oft höherer Eigenverbrauch. Nord: nur in Ausnahmen sinnvoll, meist deutlich geringerer Ertrag. In der Praxis sind Süd- und Ost-West-Belegungen beide sehr wirtschaftlich.
Verschattung ist entscheidend
Bäume, Nachbargebäude, Schornsteine oder Dachgauben können Module über den Tag verschatten und den Ertrag stärker senken als eine nicht perfekte Ausrichtung. Schon die Verschattung eines Moduls kann einen ganzen Strang beeinflussen - moderne Technik (z. B. Optimierer) mildert das, ersetzt aber keine gute Planung.
Dachneigung
Eine Neigung von etwa 30-35 Grad ist ideal, doch auch flachere oder steilere Dächer liefern gute Erträge. Auf Flachdächern werden die Module aufgeständert. Den konkreten Ertrag für Ihr Dach berechnet unser Rechner.
Häufige Fragen
Lohnt sich PV auch auf einem Ost-West-Dach?
Wie stark schadet Verschattung?
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Passt dazu
Angaben als Richtwerte, Stand 07/2026. Keine Finanz- oder Steuerberatung.