Kauf, Kredit oder Miete: Was kostet mich eine PV-Anlage wirklich über 20 Jahre?
Über 20 Jahre gerechnet ist der Kauf fast immer am günstigsten, weil keine Zinsen oder Mietmargen anfallen. Ein Kredit verschiebt die Zahlung nur (plus Zinsen), die Miete oder Pacht ist bequem, bindet aber lange und ist meist deutlich teurer. Für Ihre persönliche Situation fragen Sie Steuerberater oder Bank - dieser Artikel ist keine Finanzberatung.
Die drei Modelle ehrlich eingeordnet
- Kauf: höchste Anfangsinvestition, aber niedrigste Gesamtkosten über die Laufzeit und volle Eigentümerfreiheit.
- Kredit: ermöglicht den Kauf ohne großes Startkapital; unterm Strich Kaufpreis plus Zinsen. Die Anlage gehört Ihnen.
- Miete/Pacht: niedrige oder keine Anfangskosten und Rundum-sorglos-Paket, dafür laufende Raten über oft 15-20 Jahre und in Summe meist der teuerste Weg. Am Ende gehört die Anlage nicht automatisch Ihnen.
Worauf Sie bei Mietverträgen achten sollten
- Gesamtkosten über die volle Laufzeit ausrechnen (Rate × Monate), nicht nur die Monatsrate ansehen.
- Was passiert am Vertragsende? Übernahme, Rückbau, Verlängerung?
- Wer trägt Reparatur, Versicherung und Ausfallrisiko?
- Dachnutzung und Grundbuch: werden Rechte eingetragen?
Wichtiger Hinweis
Welches Modell für Sie steuerlich und finanziell am sinnvollsten ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wir geben bewusst keine Finanz- oder Steuerberatung - sprechen Sie dafür mit Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater. Was wir tun: die technische Qualität des Angebots prüfen, egal für welches Modell Sie sich entscheiden.
Häufige Fragen
Ist Miete oder Kauf einer PV-Anlage günstiger?
Lohnt sich ein Kredit für die PV-Anlage?
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Passt dazu
Angaben als Richtwerte, Stand 07/2026. Keine Finanz- oder Steuerberatung.